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Meine Ideen für Elze
Elze gestalten – mit Ideen, Impulsen und Verantwortung
Als Bürgermeisterin geht es für mich um mehr als das tägliche Verwaltungsgeschäft. Ich will gestalten – mit Ideen, mit Impulsen, mit Weitblick. Nicht immer muss das Rad neu erfunden werden. Bestehendes verdient Wertschätzung und Weiterentwicklung. Denn gute Lösungen entstehen oft dort, wo man klug auf Vorhandenes aufbaut. Aber: Stillstand verhindert Fortschritt. Darum braucht es manchmal den Mut zur Neuausrichtung bestehender Prozesse.
Meine Vision für Elze
Nachfolgend finden Sie meine Ideen und Vorstellungen für die Zukunft unserer Stadt – so stelle ich mir das Wirken der Stadt Elze mit mir als Bürgermeisterin vor. Die verwendeten Bilder sind überwiegend Symbolbilder aus unserem schönen Elze.
Wer erkennt hier seinen Ortsteil wieder?
Wirtschaftsstandort weiter stärken
Elze muss sich im Wettbewerb mit umliegenden Kommunen wie Gronau, Nordstemmen oder Springe behaupten. Das gelingt durch verlässliche Rahmenbedingungen, z. B. konstante Gewerbesteuerhebesätze und durch enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Unternehmen.
Die Stadt kennt ihre Betriebe und geht auf ihre Bedürfnisse ein. Neue Gewerbetreibende werden durch attraktive Flächen angesprochen. Ich setze mich, zusammen mit der Politik, aktiv für Ankauf und Vermittlung geeigneter Grundstücke ein, um unsere Gewerbegebiete weiterzuentwickeln.
Der direkte Draht zur Wirtschaft – etwa über einen regelmäßigen Unternehmerstammtisch – sorgt für Austausch, Vertrauen und gemeinsame Entwicklung.
Neubaugebiete
Elze wächst – und mit ihr der Bedarf an Wohnraum. Es gilt zu prüfen, in welchen Ortsteilen Neubaugebiete oder einzelne Baugrundstücke sinnvoll entwickelt werden können. Dabei sollen die Erfahrungen aus bisherigen Projekten gezielt einfließen. Ein modernes Neubaugebiet braucht mehr als nur Grundstücke:
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Glasfaseranschluss für digitale Teilhabe
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Parkflächen und öffentliche E-Ladesäulen für Mobilität
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Anbindung an den ÖPNV für Alltag und Umwelt
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Soziale Infrastruktur, die mitwächst – von KiTa-Plätzen über Schulangebote bis zur Nahversorgung, z.B. durch Selbstbedienungsläden
Wer Wohnraum schafft, muss Lebensraum mitdenken.
Ein Neubaugebiet bietet die Chance, von Anfang an auf eine klimafreundliche und moderne Wärmeversorgung zu setzen. Mein Ziel ist es, ein Wärmekonzept zu entwickeln, das langfristig bezahlbar bleibt, unsere Umwelt schützt und die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert.
Die Weiterentwicklung von Neubaugebieten, z. B. in Wülfingen, muss mehr Priorität bekommen – allerdings auch wirtschaftlich vertretbar bleiben.
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KiTa-Betreuung
Gute Betreuung beginnt dort, wo Kinder leben – in Elze. Die Organisation der KiTa-Betreuung muss deshalb wieder vor Ort erfolgen – nicht über eine übergeordnete Kreisverwaltung, die lokale Besonderheiten kaum abbilden kann.
Der bereits bestehende KiTa-Bedarfsplan, also eine Ermittlung künftiger Betreuungsbedarfe der Kinder, ist fortzuschreiben und an die aktuellen Entwicklungen (wo entsteht neuer Wohnraum, welche Betreuungszeiten werden benötigt, welche Betreuungsstrukturen) angepasst werden.
Dabei gilt: Fairness und finanzielle Tragbarkeit sind Grundvoraussetzungen. Elze darf nicht stärker belastet werden als bisher.
Ziel ist eine einvernehmliche Vereinbarung mit dem Landkreis, die den Bedürfnissen unserer Familien gerecht wird – und die Handlungsfähigkeit unserer Stadt sichert.
Seniorenversorgung
Elze soll für alle da sein – unabhängig von Herkunft, Einschränkungen oder Alter. Über das Integrationsbüro und den Inklusionsbeirat werden bereits wichtige Bedarfe erfasst – von Menschen mit Migrationsgeschichte und von Menschen mit Beeinträchtigungen.
Doch auch die Versorgung unserer Seniorinnen und Senioren verdient mehr Aufmerksamkeit. Dafür müssen zunächst die konkreten Bedürfnisse ermittelt werden – etwa durch ein nutzerorientiertes Beteiligungsformat für Menschen ab 65 Jahren.
Bestehende Strukturen wie das Netzwerk Zukunft Elze sollen aktiv eingebunden werden – damit Ressourcen gebündelt und Lösungen gemeinsam entwickelt werden können.
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Bedarfsgerechter ÖPNV
Gute Anbindung ist Lebensqualität für alle Ortsteile. Deshalb sollen die Bedarfe an den ÖPNV in den einzelnen Ortsteilen gezielt evaluiert werden.
Denn nur wer weiß, was gebraucht wird, kann sinnvoll planen. Ein modernes Konzept wie der On-Demand-ÖPNV nach dem Vorbild des Sprinti aus der Region Hannover bietet neue Chancen: flexibel, digital buchbar und bedarfsgerecht.
Ziel ist eine gemeinsame Umsetzung mit dem Landkreis Hildesheim, damit Elze auch in Sachen Mobilität zukunftsfähig und gerecht aufgestellt ist.
Aufbauend auf dem bereits bestehenden Mobilitätskonzept, das mit anderen Kommunen gemeinsam erarbeitet wurde, muss der ÖPNV vor allem bei uns im ländlichen Raum bedarfsgerecht und nachhaltig gestaltet werden. Dabei spielt nicht zuletzt auch die eingesetzte Fahrzeugflotte (Größe der Busse, Antriebsart, KI-basierte Fahrplanung) eine große Rolle. Die bisher nur im geringen Maße erfolgte Umsetzung des Mobilitätskonzept muss stringenter verfolgt werden.
Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt Elze
Ich trete als politisch unabhängige Kandidatin an und werde dabei von CDU und SPD unterstützt.
Diese überparteiliche Rückendeckung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Versprechen für konstruktive Zusammenarbeit in der kommenden Ratsperiode.
Damit auch Bürgerinnen und Bürger wissen, worauf ich gemeinsam mit dem Rat hinwirken möchte, sollte das bereits bestehende Leitbild des Rates kritisch betrachtet und für die kommende Wahlperiode fortgeschrieben werden. Das Leitbild muss Bürgerinnen und Bürgern einfach zugänglich gemacht werden, damit ihr schnell erfahrt, wonach unser Handeln ausgerichtet sein wird.
Mein Ziel: Ein Miteinander, das von Kompromissbereitschaft und Konsens geprägt ist –
zum Wohle unserer Stadt.
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![20250929_181622[1].jpg](https://static.wixstatic.com/media/2da12e_45eb7e4773154cca97cd7b6c128ac1ee~mv2.jpg/v1/fill/w_321,h_428,al_c,q_80,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/2da12e_45eb7e4773154cca97cd7b6c128ac1ee~mv2.jpg)
Kritische Infrastruktur
Die Stadt Elze kennt ihre kritische Infrastruktur und ist auf mögliche Ausfälle vorbereitet. Ein Krisenstab der Verwaltung steht bereit, um im Ernstfall schnell und koordiniert zu handeln.
Bei Bedarf werden externe Partner wie Netzbetreiber, Energieversorger oder Polizei eingebunden – für eine umfassende und abgestimmte Krisenbewältigung.
Die Vernetzung mit dem Landkreis funktioniert reibungslos, damit Elze auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig bleibt.
Beteiligung in kommunalen Gremien
Elze profitiert von aktiver Mitwirkung in kommunalen Gremien und Netzwerken.
Ob in Arbeitsgruppen des Landkreises Hildesheim, durch die Mitgliedschaft im Städte- und Gemeindebund oder durch den Austausch mit anderen Kommunen – Vernetzung schafft Wissen, stärkt Interessen und ist Ideengeber.
Damit diese Chancen genutzt werden können, müssen personelle Ressourcen gezielt eingesetzt werden – für eine Stadt, die mitredet, mitgestaltet und mitdenkt.

Optimierung der Verwaltungsstrukturen
Elze wurde über Jahrzehnte von Führungskräften aus den eigenen Reihen geleitet. Was dabei oft fehlte: der externe Blickwinkel – und die Chance, gewohnte Strukturen zu hinterfragen.
Mit meinen Erfahrungen auf allen Verwaltungsebenen bringe ich genau diesen Perspektivwechsel mit. Ich möchte die Verwaltungsabläufe analysieren, modernisieren und gezielt weiterentwickeln – mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung als zentralen, aber herausfordernden Meilenstein.
Dabei gilt: Veränderung gelingt nur gemeinsam. Die Mitarbeit des städtischen Personals und des Rates ist dafür unverzichtbar. Auch die Beschaffungsprozesse der Verwaltung sollen künftig nachhaltig und ressourcenschonend gestaltet werden – für eine moderne Stadt, die effizient und verantwortungsvoll handelt.
Feuerwehr und THW
Die Stadt Elze verfügt über einen Feuerwehrbedarfsplan, der in enger Abstimmung mit den Feuerwehren erarbeitet wurde.
Notwendige Beschaffungen sind dadurch für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar.
Die gemeinsame Erstellung sorgt für breite Akzeptanz innerhalb der Feuerwehren und stärkt das Vertrauen in die Entscheidungen der Stadt.
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![20250928_173041[1].jpg](https://static.wixstatic.com/media/2da12e_4af406ee58904a6f9b8fb3e73199cfb9~mv2.jpg/v1/fill/w_444,h_540,al_c,q_80,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/2da12e_4af406ee58904a6f9b8fb3e73199cfb9~mv2.jpg)
Kinder- und Jugendbeteiligung
Kinder und Jugendliche sollen bei den Themen, die sie betreffen, mitreden und mitgestalten. Eine frühzeitige Einbindung in demokratische Prozesse fördert das Verständnis für Mitbestimmung und ist ein wirksames Mittel gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung.
So entsteht nicht nur Vertrauen in demokratische Strukturen, sondern auch ein Grundstein für ehrenamtliches Engagement und persönliche Entwicklung.
Gemeinsam mit der städtischen Jugendpflege soll ein Konzept erarbeitet werden, das Beteiligung ermöglicht und junge Menschen in ihrer Rolle als aktive Bürgerinnen und Bürger stärkt.
Entwicklung sog. schwarzer Flächen
In der Kernstadt und den Ortsteilen gibt es mehrere ungenutzte Grundstücke, die seit Jahren brachliegen, darunter bekannte Flächen wie Pleißner, die Knochenfabrik oder die alte Realschule.
Diese sogenannten „schwarzen Flächen“ bieten großes Potenzial für die Stadtentwicklung und müssen gezielt in den Blick genommen werden. Ziel ist es, diese Areale sinnvoll zu entwickeln – unter Berücksichtigung bereits erarbeiteter Ansätze und mit dem Anspruch, einen echten Mehrwert für Elze zu schaffen.
Dabei geht es nicht um kurzfristige Lösungen, sondern um nachhaltige Konzepte, die sowohl das Stadtbild verbessern als auch neue Nutzungen ermöglichen – sei es für Wohnen, Gewerbe, Kultur oder Begegnung. Um das zu erreichen, braucht es den offenen Dialog mit den jeweiligen Grundstückseigentümern, potenziellen Investoren, dem Landkreis Hildesheim und weiteren relevanten Akteuren.
Nur gemeinsam lassen sich tragfähige Perspektiven entwickeln, die Elze voranbringen und gleichzeitig die Identität der Stadt bewahren.
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![20250929_163057[1].jpg](https://static.wixstatic.com/media/2da12e_a7b94ce5f67345f4b309a7f725bc0392~mv2.jpg/v1/fill/w_281,h_375,al_c,q_80,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/2da12e_a7b94ce5f67345f4b309a7f725bc0392~mv2.jpg)
Bedarfsgerechtes Sportflächenangebot
Mit den sporttreibenden Vereinen wird auf Grundlage des bestehenden Sportstättenentwicklungskonzepts ein bedarfsgerechtes Sportflächenangebot zu fairen Nutzungskonditionen erarbeitet und geschaffen.
Ein Runder Tisch Sport kann als Plattform dienen, um Bedarfe zu bündeln, Ideen auszutauschen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln –
für ein lebendiges Vereinsleben und gute Bedingungen für den Sport in Elze.
Städtepartnerschaft
Ich selbst bin großer Frankreichfan und setze mich dafür ein, die Städtepartnerschaft mit Ecouché wieder neu zu beleben.

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Ganztag in den Grundschulen
Ab dem Schuljahr 2026 gilt der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule.
In Elze wird dieser Anspruch bedarfsgerecht umgesetzt – ohne zusätzliche Belastung des städtischen Haushalts.
Für die Schülerinnen und Schüler entsteht ein qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot, das Eltern die Sicherheit gibt: Ihre Kinder sind gut aufgehoben.
Schulträgeraufgaben
Die Stadt Elze ist verantwortlich für die Grundschulen in Elze und Mehle. Diese sollen zeitgemäß digital ausgestattet werden mit einem Konzept, das gemeinsam mit den Schulen entwickelt wird.
Unter dem Leitgedanken von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit wird Grundschülern der Zugang zu digitaler Bildung ermöglicht.
Gleichzeitig soll geprüft werden, wie die Beschaffung der Ausstattung nachhaltig und ressourcenschonend erfolgen kann. Für eine moderne Schule, die auch ökologisch Verantwortung übernimmt.
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